Archiv | Neulich beim VfL… RSS feed for this section

Zehn Fakten über die Fans des VfL Bochum

13 Apr

20131110_142210

So voll wie auf diesem Bild, ist es im Ruhrstadion nur selten. Das hat verschiedene Gründe. Foto: Giustolisi

Aus gegebenen Anlass (siehe: Kritik von Gertjan Verbeek an die Fans des VfL Bochum) sind hier zehn Fakten, die man über den VfL und seine Fans wissen sollte.

  1. Voll wird es beim VfL nur selten. Wenn der FC Bayern an die Castroper Straße kommt, ist das Stadion aber ausverkauft. Dann kommen Menschen, die man vorher noch nie im Stadion, geschweige denn in der Nähe eines Fußballplatzes jeglicher Couleur gesehen hat.
  2. Wenn der FC Schalke oder Borussia Dortmund an die Castroper Straße kommen (waren das noch schöne Zeiten!), ist das Stadion voller Leute, die nicht für den VfL Bochum sind. Klar, wie sollte man das Stadion sonst füllen?
  3. Spielt der VfL am Freitagabend, kommen mehr Fans als sonst, da dann noch die Studenten in der Stadt sind, die erst am Samstag in ihre Heimatkaffs fahren. Beim Stadionbesuch geht es nicht um den Fußball, sondern um den Lifestyle: Fiege-Bier, Bratwurst und danach ab ins Bermuda-Dreieck – der Stadionbesuch als Ort zum Vorglühen für den Freitagabend. Konstante Stadiongänger sind die Studis aber nicht.
  4. Am Saisonende kommen mehr Fans als sonst. Nach dem Motto: „Wir tun uns das noch einmal an und dann ist erstmal Pause.“
  5. Ist das Stadion mal ausverkauft, herrscht Chaos auf der Ostkurve, ach was, rund um das ganze Stadion! Parkplätze, das ist irgendwie klar, sind rar, die A40 dicht, die Straßenbahnen überlastet, auf der Ostkurve die Zugänge verstopft und die Kurve an sich sowieso viel zu voll.
  6. Die Westkurve ist immer leer, weil a) die Stimmung zwischen Rentnern, Familienausflüglern und Antifußballern zu Wünschen übrig lässt und b) Sandhausen, Heidenheim und Co. niemals 3000 Plätze füllen werden. Gut, dass der VfL immerhin die Preise für die Heimfans gesenkt hat.
  7. Auf der Ostkurve stehen zu viele Menschen, die eigentlich in der Westkurve (siehe Punkt 6) besser aufgehoben wären. Zu viele von ihnen singen nicht mit, weil sie die Texte nicht kennen oder einfach nur Schlaftabletten sind, andere sind nur aus Neugier gekommen, weil in der Stadt grad nichts los war. Um so weiter außen man in der Ostkurve steht, desto schlimmer. Wer die Mannschaft anfeuern will, sollte aufpassen, dass er die Nachbarn nicht beim Gespräch stört.
  8. Es kommen im Schnitt gefühlt nur um die 13.000 Zuschauer ins Ruhrstadion, weil der VfL einfach nicht mehr Fans hat. Das mag auch an der großen Fußballclubdichte in Nordrhein-Westfalen liegen. Schalke und der BVB saugen ja schon fast alles an Fans auf, was nicht bei drei auf die Bäume springt. Klar, bei Facebook hat der VfL fast 100.000 Sympathisanten, aber mehr als das sind sie auch nicht. Ein ausverkauftes Ruhrstadion gelingt in der Regel nur durch Hilfe der Auswärtsfans. Oder, wenn der VfL mal konstant erfolgreich ist.
  9. Block A und B sind Orte, an denen sich weiße Männer im Alter zwischen 40 und 50 Jahren ihren Frust aus der Seele schreien. Nirgendwo sonst im Stadion (außer vielleicht in der Moritz-Fiege-Lounge) ist die Rate an Männern mit Midlife-Crisis höher, als dort.
  10. So laut, wie sie immer dargestellt werden, sind die VfL Fans nicht. Wer auch immer den Mythos vom Donnerchor aufgestellt hat, war wohl im falschen Stadion. Ja, wenn der VfL führt und die Stimmung bei den Fans gut ist, kann es wirklich laut werden, aber wann ist das schon der Fall?

 

Anmerkung: Diese Zeilen wurden von einem VfL-Fan verfasst, der mal in der Ostkurve, mal in Block A und B und selten auch mal die Westkurve besucht.

Advertisements

Peterchens Mondfahrt Teil 2?

8 Apr

Quelle:http://media.bundesliga.de/media/images/00_vereinsbilder/bochum/boc_neururer_tanzt_628.jpg

Es ist für den VFL Bochum die Transfersensation vor dem Abschluss der Saison: Peter Neururer übernimmt mit sofortiger Wirkung die Position des Cheftrainers beim VFL. Damit ist er der dritte Trainer in der laufenden Saison, nachdem schon Andreas Bergmann gehen musste und nun auch Karsten Neitzel. Außerdem wird auch Jens Todt entlassen, welcher als Sportdirektor erst vor weniger als 2 Jahren Thomas Ernst beerbte.

Lange hatte man bereits darüber spekuliert, ob die beiden bis zum Ende der Saison bleiben würden, die Niederlage gegen den direkten Abstiegskonkurrenten und das damit verbundene Abrutschen auf den Relegationsplatz sorgten jedoch für eine frühzeitige Personalumstrukturierung.

Nun kommt Peter Neururer wieder, welcher bei vielen VFL Fans immer noch als einer der besten Trainer gilt, die der VFL in seiner Geschichte hatte. Zwischen 2001 und 2005 führte er den VFL auf den fünften Tabellenplatz und tanze sich mit seiner Mannschaft in den UEFA-Cup. Daraufhin folgte die steile Talfahrt nach dem für alle Beteiligten schmerzhaften Moment als der Brasilianer Eduardo Goncalves de Oliveira, kurz Edu, im Qualifikationsspiel gegen Standard Lüttich in der letzten Minute über den Ball trat und somit das Ausgleichtor vorbereitete und das Ausscheiden besiegelte.

Ob es ihm gelingt die Mannschaft wieder zurück auf die Siegesstraße zu führen und vor dem drohenden Weg in die 3. Liga zu bewahren bleibt abzuwarten. Ihm bleiben nur 6 Spiele, jedoch gilt es Peter Neururer als großer Motivator und könnte auch durch seine Verbundenheit zum Verein für eine Wende sorgen.

„Ich habe keine Hundertstelsekunde gezögert. Das ist der VFL Bochum!“ beschrieb Neururer seine Reaktion auf das Angebot. „Das ist ein Verein, für den ich in jeder Situation alles tun würde. Ich habe bekanntlich schon viel gemacht als Trainer, aber das ist wahrscheinlich die schwierigste Aufgabe, die ich je hatte“.

Am Montagnachmittag um 16 Uhr wird Peter Neururer an der Castropher Straße im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er diese schwierige Aufgabe meistern wird.

Zum Testspiel gegen Clube Náutico Capibaribe

16 Jul

Mittlerweile ist die Geschichte schon 3 Jahre alt, wird aber immer wieder gerne auf feucht, fröhlichen Festen zum Besten gegeben um den Druck auf meine Person zu erhöhnen, um zu erreichen, dass ich meine Ankündigung vom Spieltag 1 der Saison 2009/20120 nicht vergesse und in die Tat umsetze.

Die Namensgeber Overath und Breitner - Quelle: newsnetz-blog.ch

Die Namensgeber Overath und Breitner – Quelle: newsnetz-blog.ch

An diesem Spieltag spielte der VfL in der ersten Liga gegen Borussia Mönchengladbach und lag in der ersten Hälfte durch die Tore von Arango, Bobadilla und Brouwers mit 0:3 hinten. In der Halbzeitpause lasse ich mich von der Ausweglosigkeit der Situation und dem ein oder anderen Frustbier zu einer folgenschweren Aussage hinreißen: „Ey Jungs, wenn die das hier nicht verlieren benenne ich meine Kinder nach den Torschützen.“  So zumindest die Zeugenaussagen. Nach dem Spiel und besseren Wissens bin ich fest der Überzeugung gesagt zu haben: „Ey Jungs, wenn die das noch drehen, dann benenne ich meine Kinder nach den Torschützen.“ Allerdings habe ich eine Übermacht an Zeugen gegen mich. So dass ich meine Kinder wohl Mimoun und Stanislav nennen werden muss, oder Mimoun Stanislav, wenn es ein Einzelkind bleibt. Das Spiel ging 3:3 aus.

Allerdings gibt es jemanden da draußen in dieser Welt, der mir trotz allem Mut macht. Der venezulanische Fussballspieler Farinas benannte seine Kinder ebenfalls nach großen Fussballspielern. Den ersten Sohn benannte er nach zwei deutschen Weltmeistern, Overath Breitner da Silva Medina, kurz Breitner.

Quelle: http://www.nautico-pe.com.br/index.asp

Breitner, am 1989 in Venezuela geboren und mit der brasilianischen Staatsbürgerschaft, ist selber Fussballprofi und gastiert mit seinem aktuellen Verein Clube Náutico Capibaribe am Donnerstag im Stadion Schloss Strünkede zu einem Freundschaftsspiel gegen unseren VfL. Nicht nur dem Stadionsprecher wird sein Name leicht über die Lippen kommen.

Wirklich glücklich ist Breitner aber mit seinem Namen nicht. Überall wo er hinkommt müsse er erzählen wie er zu diesem Namen gekommen ist. Man sieht also, dass schlimme Namen eine echte Bürde für Kinder sein können. Hoffentlich erinnern sich meine Kumpels daran und lassen sich für zwei Bier aus der Wette rauskaufen.

Aus meiner Sicht schlimmer getroffen haben sollte es den kleinen Bruder von Breitner. Auch für ihn fand sein Vater einen Namen in Anlehnung an einen ehemaligen Fussballstar. Der Bruder heißt mir vollem Namen: Roberto Prosinecki da Silva Medina.  Die Frau, die das mit macht muss ich unbedingt mal kennenlernen.

Ach ja und Breitner, wenn du das hier lesen solltest: Ich hätte am Donnerstag gerne dein Trikot.

Bis dahin

Alles richtig gemacht

6 Mrz

Quelle: vfl-bochum.de

Quelle: vfl-bochum.de

Warum der Autor dieses Textes seine Prinzipien brach und dennoch alles richtig machte

Wer mag eigentlich Schönwetter-Fans? Jeder verspottet sie und doch gibt es viele von ihnen. Dennoch wage ich es zu behaupten, dass ich nicht zu dieser Spezies gehöre. Wenn es die Zeit zulässt, pilgere auch ich an die Castroper Straße – bei Wind und Wetter, bei Bayern oder Braunschweig. Und auch die Tabellenlage unserer heiß geliebten grauen Maus, tief aus dem Westen, schreckt mich selten vor einem Besuch der Ostkurve zurück.

Es ist Freitag, 20 Uhr. In einer halben Stunde geht es los: Flutlichtspiel gegen Dynamo Dresden. Gut 15.000 Zuschauer werden an diesem milden Abend ins Rewirpowerstadion strömen – die günstige Anstoßzeit in dieser Länderspielwoche lässt es zu. Auch ich mache mich auf den Weg. Schon aus drei Kilometer Entfernung hört man bereits die Bochumer Ostkurve skandieren – und auch die Dresdner Schlachtenbummler hallen durch die Innenstadt. Ein Blick nach Osten lässt die grellen Flutlichter erahnen.

Ich schaue auf die Uhr. 20:10 Uhr – mein Schritt wird schneller. In fünfzehn Minuten würde ich bei diesem Tempo da sein. Ich checke noch einmal mein Portmonee und tappe nach einem 10€-Schein – das passt. Um kurz vor halb neun habe ich mein Ziel endlich erreicht. Ich schelle, die Tür geht auf, Freunde begrüßen mich. Zwei Stunden später erfahre ich von der 0:2-Niederlage des VfL gegen die Freunde aus dem Osten – auch der altbekannt Zlatko Dedic hat getroffen. Welch eine Schmach, denke ich und öffne meine zweite Flasche Fiege, während ich bereits an das nächste Heimspiel denke. Dieses Mal habe ich alles richtig gemacht.

Autorenkommentar: „Vfl Bochum entlässt Funkel“

14 Sep

Quelle: Tagesspiegel.de

Man möchte rufen: „Endlich haben sie es kapiert!!“

Friedhelm Funkel ist am Mittwoch als Trainer des VfL Bochums entlassen worden. Nach vier sieglosen Spielen in Folge und lediglich vier mageren Punkten aus den ersten sieben Spielen, blieb dem Aufsichtsrat um Sportvorstand Jens Todt keine andere Wahl mehr, als die Reißleine zu ziehen.

Dieses Mal glaubten auch die eingefleischten Anhänger des mürrisch wirkenden Aufstiegsexperten Funkel nicht mehr an eine Wendung, wie sie in der letzten Saison nach dem 1:4 gegen Ingolstadt eingetreten ist. Funkel hatte es nie geschafft, wirklich mehr als eine Mannschaft zu formen, die hinten drin steht und vorne dann teilweise durch Glück das 1:0 macht und damit auch nur wenige Sympathien bei den Fans gewonnen.

Dabei hat der Verein schon im letzen Jahr damit begonnen, den richtigen Weg einzuschlagen. Die Führungsriege des Vereins wurde neu besetzt, junge Spieler wie Matthias Ostrzolek, Kevin Vogt und Mirkan Aydin in die Mannschaft integriert.

Als jedoch zum Ende der letzten Saison die Mängel in der Defensive und im Spielaufbau wieder deutlich auftraten, hätte der Verein bereits reagieren müssen. Statt die offensichtlichen Probleme anzugehen, wurden Spieler wie Lukas Sinkiewicz, der schon beim FC Augsburg kaum gespielt hat oder Christoph Kramer, der bei Bayer Leverkusen II zwar regelmäßig zum Einsatz kam, jedoch wohl kaum mehr als eine Ergänzung ist, verpflichtet. Zusätzlich hat man es versäumt teure Spieler wie Giovanni Frederico oder Faton Toski abzugeben, die der Mannschaft eher selten halfen. Und Funkel vermochte es nicht aus den vorhandenen Spielern mehr herauszuholen.

Das Frank Goosen als Aufsichtsratsmitglied die Lage im Verein in einem offenen Brief an die Fans als „katastrophal“  beschreibt, hilft nicht wirklich Mut zu machen.

Es bleibt nun zu hoffen, dass ein neuer Trainer, der schon am Sonntag gegen Paderborn auf der Bank sitzen soll, den Verein vor dem freien Fall bewahren kann. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass ein Trainer verpflichtet wird, der auch im Umfeld des Vereins für eine Aufbruchsstimmung sorgen kann. Man darf gespannt sein, wer dies sein wird.

Kommentar: Verpasster Aufstieg ist neue Chance

27 Mai

Die Startelf des VfL Bochum vor dem Relegationsrückspiel (Foto: vfl-bochum.de)

Die Startelf des VfL Bochum vor dem Relegationsrückspiel (Foto: vfl-bochum.de)

Für den VfL Bochum ist es aus und vorbei. In der vergangenen Woche wurde Fußballdeutschland Zeuge, dass der Fußballgott in dieser Saison nicht immer zum Ruhrgebiet gehalten hat. Dortmund und der FC Schalke – mehr ging dann doch nicht mehr. Zwei Spiele reichten aus, um den VfL Bochum um den Lohn einer ganzen Saison – oder sagen wir lieber einer ganzen Rückrunde – zu bringen.

Dass die Stimmung in der Ostkurve nach dem Abpfiff von Peter Gagelmann so berauschend war, wie nach so manch einem furiosen Sieg, hat man in Bochum so nur selten erlebt. Und überhaupt: Das Stadion glich im Relegationsrückspiel gegen Gladbach einer schier uneinnehmbaren Festung. Wie Donnerchöre erschienen die Gesänge der Bochumer Anhängerschaft, die wie eine Mauer hinter dem Team stand.

Gänsehautstimmung beim 1:0 durch Christoph Dabrowski (Foto: vfl-bochum.de)

Gänsehautstimmung beim 1:0 durch Christoph Dabrowski (Foto: vfl-bochum.de)

Doch Stimmung hin oder her, am Ende bleibt für den VfL Bochum wieder mal die zweite Liga, die im übrigen in der nächsten Saison mit Namen wie Eintracht Frankfurt, St. Pauli, Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig wieder eine Fülle an neuen Traditionsvereinen aufweist. Gut, etwa 10 Millionen Euro an Mehreinamen gehen dem VfL durch den Verbleib in Liga Zwei durch die Lappen, aber wie der Vorstand unter der Woche verlauten ließ, gebe es keinen Grund zur Sorge, schließlich stehe man finanziell solide da.

Viel mehr sollte man in Bochum lieber froh sein, den Aufstieg nicht geschafft zu haben, so skurril es klingt. Eine Saison in der höchsten deutschen Spielklasse hätte einen enormen Kraftakt für den bescheidenen Ruhrpott-Verein bedeutet – nicht finanziell, sondern sportlich. Und am Ende hätte dann wohl erneut ein bitterer Abstieg gestanden.

Umso mehr kann man nun mit einem Trainer, der die Mannschaft seit einem Jahr kennt, und einem eingespielten Team den erneuten Versuch des Wiederaufstiegs anvisieren. Spieler wie Kopplin, Ostrzolek , Vogt oder Aydin machen Mut für eine Zukunft mit jungen und talentierten Spielern, die größtenteils sogar aus dem eigenen Lager stammen. Und auch in der zweiten Reihe warten Talente, wie die fast schon wieder vergessenen Rohdiamanten Rzatkowski und Kefkir.

Der verpasste Aufstieg weist sich somit als eine neue Chance für den VfL aus: er muss sie nur noch nutzen.

Neulich beim VfL: Goosen im Aufsichtsrat – Viva la Revolución?

3 Sep

Seit gestern, Donnerstag 2. September 2010, ist es amtlich. Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung am 4. Oktober Frank Goosen zur Wahl als Mitglied des Aufsichtsrats vorschlagen. Er soll damit Nachfolger von Dieter Bongart werden, der im Mai 2010 aus dem Vorstand zurücktrat. Goosen selbst hat sich auch schon geäußert und will sich der Verantwortung stellen, frei nach dem Motto „woanders ist auch scheiße“, so dass man kein Prophet sein muss um zu sagen, dass Goosen bald neben Werner Altegoer (Vorsitzender), Prof. Dr. Klaus-Peter Schütt (Stellvertretender Vorsitzender), Horst Christopeit, Volker Goldmann, Heinz Hossiep, Gerd Kirchhoff und Axel Treffner (Fanclub-Vertreter) im Aufsichtsrat des Vereins sitzen wird.

Neues Mitglied im Aufsichtsrat? Frank Goosen - Quelle: vflbochum.de

Goosen ist Hoffnungsträger

Besonders unter der Fans genießt Goosen schon fast Kultstatus. Sein Artikel „Gebt und unseren Verein zurück“ nach dem Abstieg über unseren Lieblingsverein  hat ihm viele Sympathien eingebracht. Goosen ist mehr als nur ein Edelfan, er erkennt Probleme im Umfeld und bringt diese auf den Punkt. Der kennt die Fans, den Verein seit Jahren und hat die Probleme selbst gespürt. Jetzt wird er als Mitglied des Vorstands bald selbst die Möglichkeit haben seinen Verein mitzugestalten und wird damit zum Hoffnungsträger der VfL Fans, die von den handelnden Personen seit einiger Zeit maßlos enttäuscht sind.Die Hoffnung wächst. Die Sicht der Fans könnte nun endlich in die Arbeit des Vorstands einfließen. Die Sympathiepunkte des Vereins werden durch Goosen wohl auch deutschlandweit steigen und die Hoffnung, dass man ihn nun mehr in die Medienarbeit einschließen wird, dürfte nicht zum Nachteil des Vereins werden.  Goosen kann sich der Unterstützung der Fans sicher sein, und auch wir von Rudelbilder werden ihn nach allen Möglichkeiten unterstützen. Goosen, mach et!

Skepsis ist angebracht

Es ist auf jeden Fall sehr zu begrüßen, dass sich der Vorstand mit der Entscheidung Goosen zu nominieren,  in Richtung der Fans öffnet. Allerdings bleibt auch die Frage inwieweit Goosen überhaupt die Möglichkeit haben wird seine Vorstellungen gegen Altegoer und seine Jünger durchzusetzen. Er wäre nicht der Erste, der mit dem Versuch neue Ideen in den Verein zu bringen an der Engstirnigkeit des Vorstandes scheitert. Man müsste nur mal in Kaiserslautern bei Stefan Kuntz nachfragen. Auch so ein Sympathieträger, der irgendwann zu unbequem wurde und nun halt woanders seine Erfolge feiert. Wollen wir hoffen, dass Goosen dieses Schicksal erspart bleibt, denn für ihn gibt es, wie für viele andere, nur diesen einen Verein.