Die Top 5 der sympathischsten Bundesliga-Trainer

18 Dez

Das Trainer-Karussell in der Fußball-Bundesliga dreht und dreht sich, doch sympathische Trainer kommen und gehen. Rudelbilder.de hat die Trainer der Bundesliga einmal genauer unter die Lupe genommen und diese fünf Sympathieträger mit dem Prädikat „sympathischste Trainer der Fußball-Bundesliga“ ausgezeichnet:

Platz 5: Bruno Labbadia (VfB Stuttgart)

Stets sympathisch - Bruno Labbadia (Quelle: badische-zeitung.de)

Stets sympathisch – Bruno Labbadia (Quelle: badische-zeitung.de)

Ein Typ wie einst Rudi Völler: sympathisch, höflich aber stets eine ehrliche Haut. Wenn dem „schönen Bruno“ (so bezeichnete ihn einst ein bekanntes Jugendmagazin) etwas nicht passt, dann scheut er nicht vor einem Gang in die Öffentlichkeit. Legendär bleibt Labbadias Pressekonferenz nach Stuttgarts 2:0-Niederlage in der Europa-League gegen Molde. „Die Trainer in der Bundesliga sind nicht die Mülleimer von allen Menschen hier“, wetterte Labbadia gegen eine äußerst negativ eingestellte Presselandschaft.

Platz 4: Mike Büskens (Greuther Fürth)

Fair Play schreibt er groß - Fürths Mike Büskens (Quelle: greuther-fürth.de)

Fair Play schreibt er groß – Fürths Mike Büskens (Quelle: greuther-fürth.de)

Wenn Mike Büskens für etwas steht, dann für Leidenschaft und Fair Play. Ob an der Seitenlinie oder bei den TV-Interviews nach dem Spiel: Büskens glaubt man die Trauer nach dem Spiel, er ist an Authentizität kaum zu übertreffen. Als ehemaliger Schalker-Eurofighter stellt er sich oft schützend vor seine Mannschaft, nimmt die Verantwortung bei Niederlagen und schlechten Spielen auf seine Kappe und dennoch genießt er seitens des Vorstandes ungebremstes Vertrauen. Kleeblatt-Boss Helmut Hack würde mit Büskens jedenfalls auch in die zweite Liga gehen – wenn der denn nicht zu Schalke wechselt. Kürzlich wurde Büskens sogar mit der Fair-Play-Medaille ausgezeichnet. Der Grund: Der 44-Jährige begrüßt vor jedem Heimspiel die Spieler und Trainer der Gastmannschaft per Handschlag

Platz 3: Jürgen Klopp (Borussia Dortmund)

Impulsiv, aber mit Herz: Jürgen Klopp (Quelle: welt.de)

Impulsiv, aber mit Herz: Jürgen Klopp (Quelle: welt.de)

Bei Jürgen Klopp scheiden sich die Geister. Entweder er nervt, oder er ist der sympathischste Trainer der Welt. In den TV-Interviews meint man „Kloppo“ schon fast wie einen engen Vertrauten zu kennen, so häufig ist der zweimalige Meistertrainer vor den Mikrofonen zu sehen. Auch wenn Klopp auf nervige Reporter auch mal grantig reagieren kann, nimmt man es ihm nicht übel. Impulsiv an der Seitenlinie und immer mit ganzem Herzen dabei –das ist Jürgen Klopp. Das Ex-Schiedsrichter Lutz Fröhlich Klopps impulsivem Verhalten am Spielfeldrand kürzlich „aggressives Potenzial“ zusprach, ist nur Randnotiz. Gerade die ausschweifenden Emotionen machen Klopp sympathisch.

Platz 2: Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg)

Die Ruhe in Person: Lorenz-Günther Köstner (Quelle: taz.de)

Die Ruhe in Person: Lorenz-Günther Köstner (Quelle: taz.de)

Köstner ist der Gentleman der Bundesliga. Nachdem das Schreckgespenst Felix Magath das Spukschloss VfL Wolfsburg verließ, schien Köstner so etwas wie der beruhigende Pol in der sonst so hektischen VW-Stadt zu sein. Köstners Bescheidenheit in seiner Zeit als Interimstrainer beim VfL scheint schon fast stoisch-gelassene Ausmaße anzunehmen. Doch auch der 60-Jährige schaut auf seine Zukunft: „Ich habe die Mannschaft vom letzten Tabellenplatz geführt. Wenn man trotzdem nicht mit mir weiterarbeiten möchte, sollte man mir das ganz schnell sagen“, hieß es kürzlich. Wenn Köstner etwas auf dem Herzen liegt, sagt er es. Gerade das macht ihn zum Liebling der Fans.

Platz 1: Christian Streich (SC Freiburg) 

Gibt alles für die Gemeinschaft: Christian Streich (Quelle: spiegel.de)

Gibt alles für die Gemeinschaft: Christian Streich (Quelle: spiegel.de)

Streich ist ein Besessener – und das in jeglicher Hinsicht. Man wundert sich, warum dieser positiv verrückte Typ nicht schon länger bei den Breisgauern auf der Bank sitzt. Aus mausgrauen Freiburgern machte Streich einen eingeschwornen Haufen, der um jeden Zentimeter Rasen kämpft. „Ich habe kein Recht eine solche große Persönlichkeit wie Jupp Heynckes zu kommentieren“, sagte Streich, nachdem Heynckes ihn als den besten Freiburger bezeichnete. Doch Heynckes hat recht: 90 Minuten treibt Streich sein Team nach vorne, tobt, schreit, explodiert, dass er nach Abpfiff so ausschaut, als hätte er selbst auf dem Platz gestanden. Doch eines ist für Streich bei allem Lob für seine Person klar: „Der Einzelne steht bei uns ganz hoch, aber es darf niemand vergessen, dass wir Fußball spielen, und das ist ein Mannschaftssport. Der Einzelne stärkt die Gemeinschaft.“

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