Zidan: „In dem Spiel geht es um Leben und Tod“

27 Jan

Am Donnerstag steht beim Afrika Cup in Angola das Halbfinale an. Es spielt Algerien gegen Ägypten.  Da wird der  eine oder andere sich an ein Spiel erinnern, dass vor gar nicht all zu langer Zeit mehr schlecht als recht über die Bühne ging.

Bereits in der Qualifikation zur Fussball-Weltmeisterschaft 2010 trafen die beiden Teams im November des letzten Jahres aufeinander. Das erste Spiel in Ägypten ging mit 2:0 an die Heimmannschaft und daraus resultierte ein Entscheidungsspiel ein paar Tage später, bei dem sich Algerien mit 1:0 durchsetzten konnte und damit das Ticket für die WM löste. Rund um diese zwei Partien kam es zu zahlreichen Ausschreitungen. Der algerische Teambus wurde mit Steinen beworfen und vier Spieler verletzt. Zudem kam es in den verschiedensten Städten sowohl in Afrika als auch in Europa zu Auschreitungen zwischen den Fans beider Teams.

Und nun kommt also das Halbfinale beim Afrika-Cup. Und das Beste was dem Ägypter Mohamed Zidan zu diesem Spiel einfällt ist folgender Kommentar, zitiert aus einem Artikel der FAZ: „In dem Spiel geht es um Leben und Tod. Für beide Mannschaften ist es wie ein Krieg.“

Quelle: Faz.de

Einge wollen es einfach nicht verstehen und kapieren. Fussball ist wahrscheinlich der schönste  und attraktivste Sport der Welt. Millionen Fans lieben ihn,  sie feuern ihr Team leidenschaftlich an und können es nie erwarten so schnell wie möglich wieder zurück ins Stadion zu dürfen. Selbst wenn der eine Bochum und der andere Schalke Fan ist, dann trifft man sich am nächsten Tag wieder auf der Arbeit und bespricht das Spiel. Er verbindet Völker und eint seine Fans in der Liebe zu ihm.Fussball ist alles. Fussball ist Emotion. Aber es ist niemals Krieg und es wird nie um Leben und Tod gehen. Das ein Spieler sich vor so einem Spiel, bei dem die Eindrücke der letzten Spiele noch vor Auge sein müssen, kann und will ich nicht verstehen. Das am Donnerstag aber nicht nur Idioten auf dem Platz stehen werden, beweist der Trainer der Algerier, Rabah Saadane: „Es darf nur Sport sein und nichts anderes.“

Bleibt zu hoffen, dass es sowohl auf dem Platz als auch außerhalb am Donnerstag ruhig bleibt. Und wenn es um Mohamed Zidan geht, halte ich es ab sofort mit Anthar Yahia: „Ich kenne nur einen Zidan, und den schreibt man mit e am Ende.“

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